Firmeninformationen bei der Geschäftskundenakquise

Zur erfolgreichen Gründung eines Unternehmens reicht es nicht aus, mit einer genialen Idee eine Firma zu starten. Die Geschäftsidee muss auch gewinnbringend eingesetzt werden, d. h. verkauft werden. Eine Firma existiert nicht als Selbstzweck. Spätestens nach einer gewissen „Anlaufphase“ sollte sie Gewinn erwirtschaften. Denn letztendlich ist das Ziel jedes Existenzgründers Geld zu verdienen. Unabhängig von der Art des Unternehmens (z.B. Dienstleistungs- oder produzierendes Gewerbe) nimmt daher die Kundenakquise immer eine besondere Position ein.

Neukundengewinnung

Es liegt in der Natur der Sache, dass ein neu gegründetes Unternehmen bei der Gewinnung von Kunden nicht auf bereits vorhandene Geschäftsbeziehungen zurückgreifen kann. Also handelt es sich in jedem Fall um eine Neukundengewinnung. Die Erstansprache eines möglichen Kunden unterliegt in der Bundesrepublik Deutschland bestimmten Regeln. Nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) sind gemäß § 7 UWG z.B. Telefonanrufe zu Privatkunden nicht erlaubt, solange es keine ausdrückliche Einwilligung des Kunden dazu gegeben hat. Diese sogenannten Kaltanrufe können zu einem empfindlichen Bußgeld führen. Nicht ganz so eng werden diese Kaltanrufe zwischen Geschäftsleuten betrachtet. In den Fällen reicht eine vermutete Einwilligung aus, die sich z. B. herleiten lässt aus dem jeweiligen Geschäftsprodukt. Lässt sich eine Verbindung aus der Art der jeweiligen Unternehmen durch Produktverwendung oder -weiterentwicklung herleiten, ist eine solche Kundenakquise nicht automatisch verboten.

Geschäftskundengewinnung

Besonders ein neu gegründetes Unternehmen, das auf Geschäftsbeziehungen zu anderen Unternehmen angewiesen ist, kann in große Schwierigkeiten geraten, wenn gerade neu gewonnene Geschäftskunden vollkommen unbekannt sind. Detaillierte Unternehmensinformationen bzw. Firmendaten tragen dazu bei, das Angebot noch spezieller auf den jeweiligen Geschäftskunden abzustimmen und eine fruchtbare Geschäftsbeziehung aufzubauen. Darüberhinaus können wichtige Informationen über die Liquidität des möglichen Geschäftspartners ausschlaggebend sein für z.B. die Frage der Vorfinanzierung. Verlässt sich ein neu gegründetes Unternehmen – ohne jegliche Informationen vorher eingeholt zu haben – auf einen Geschäftspartner, der nicht liquide ist, kann das zu einer bedrohlichen Schieflage des Existenzgründers führen, da gerade zu Beginn selten eine solche finanzielle Grundlage vorhanden ist, die einen gravierenden Zahlungsausfall abfedern lassen kann. Ebensowenig ist die Anzahl der Geschäftspartner zu Beginn des Unternehmens so breit gefächert, dass die dadurch akquirierten Geschäftsabschlüsse ein „schwarzes Schaf“ auffangen.

Firmeninformationen

Damit das eigene Unternehmen keinen Schiffbruch erleidet, ist eine genaue Information bezüglich aller potentiellen Geschäftspartner aber auch aller Bestandskunden unverzichtbar. Besonders in Zeiten des Internets muss diese Informationsbeschaffung aber in kürzester Zeit erfolgen. Damit qualitativ hochwertige Firmendaten, die auf dem aktuellsten Stand sind, jederzeit abgerufen werden können, bieten sich spezielle Firmendatenbanken an, die z. B. mit Hilfe einer Cloud überall erreichbar sind und ständig abgefragt werden können. Mehr Infomationen über Geschäftspartner bietet auch auf dem B2B-Markt ein gewisses Maß an Sicherheit und Möglichkeiten.

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