präsentation 1467564170 - Mit einer Idee zum Unternehmer

Mit einer Idee zum Unter­neh­mer

Der Grün­der­wett­be­werb des Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums für inno­va­ti­ve digi­ta­le Star­tups hat wie­der begon­nen.

Grün­der­wett­be­werb

Vom 1. Juli bis zum 30. Sep­tem­ber 2016 kön­nen sich Grün­dungs­wil­li­ge bewer­ben, deren Geschäfts­ideen im Bereich moder­ner Infor­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gien lie­gen. Wie das Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um in sei­ner Pres­se­mit­tei­lung bekannt gibt, ist es Ziel, mit dem „Grün­der­wett­be­werb – Digi­ta­le Inno­va­tio­nen” den Star­tups in der Grün­dungs­pha­se hilf­rei­che Unter­stüt­zung zu bie­ten. Alle ein­ge­reich­ten Ideen­skiz­zen wer­den in Bezug auf Chan­cen, Risi­ken, Schwä­chen und Stär­ken bewer­tet und dem jewei­li­gen Teil­neh­mer in schrift­li­cher Form mit­ge­teilt. Dar­über hin­aus kom­men die Preis­trä­ger in den Genuss ver­schie­de­ner Ange­bo­te aus dem Bereich Coa­ching, Men­to­ring und Ver­net­zungs­ak­ti­vi­tä­ten. Es wer­den bis zu sechs Haupt­prei­se in Höhe von je 32.000 Euro und fünf­zehn wei­te­re Prei­se von je 7.000 Euro ver­ge­ben. Teil­neh­men kann, wer in Deutsch­land beab­sich­tigt mit sei­ner Idee ein Unter­neh­men zu grün­den. Außer­dem dür­fen bereits als GmbH oder AG gegrün­de­te Fir­men mit ihrer Geschäfts­idee am Wett­be­werb teil­neh­men, wenn die Grün­dung nicht mehr als vier Mona­te her ist. Die­se Ein­schrän­kung gilt nicht für Unter­neh­mens­ge­sell­schaf­ten mit beschränk­ter Haf­tung (UG).

Unter­neh­mens­prä­sen­ta­ti­on

Spä­tes­tens wenn die Preis­trä­ger auf der CeBIT in Han­no­ver im März 2017 bekannt gege­ben wer­den, muss sich jeder Preis­trä­ger dar­über im Kla­ren sein, ob er ernst­haft und erfolg­reich die Grün­dung eines auf sei­ner Idee beru­hen­des Unter­neh­men wagen will. Mit Hil­fe des Wett­be­werbs soll es eine indi­vi­du­el­le Ver­net­zung mit für die Grün­der wich­ti­ge Part­ner aus der Wirt­schaft geben. Doch gera­de bei Inves­to­ren oder auch poten­ti­el­len Kun­den ist eine Ideen­skiz­ze nicht aus­rei­chend, viel­mehr bedarf es einer aus­sa­ge­kräf­ti­gen Unter­neh­mens­prä­sen­ta­ti­on. Dabei sind aber nicht nur Daten und Fak­ten wich­tig, son­dern auch die Reprä­sen­ta­ti­on des­sen, was die Fir­ma aus­macht: das Allein­stel­lungs­merk­mal. Nüch­ter­ne Infor­ma­tio­nen las­sen sel­ten den Fun­ken über­sprin­gen. Bes­ser ist es da, Fotos oder Skiz­zen ein­zu­set­zen und damit bei sei­nem Gegen­über ein sym­pa­thi­sches Bild des Unter­neh­mens zu zeich­nen. Sowohl Kun­den als auch Inves­to­ren inter­es­siert es, mit wem sie es zu tun haben. Auch wenn die Fir­men­prä­sen­ta­ti­on kei­ne neue Erfin­dung ist, bleibt sie unver­zicht­bar: Sie ist Immer noch Bestand­teil jeder Pro­jekt­be­wer­bung und auch Inves­to­ren inter­es­siert sie. Zwar wird es wohl nie­mand mehr allein bei den Anga­ben in der Fir­men­prä­sen­ta­ti­on belas­sen (denn jeder Inves­tor wird sich im Vor­hin­ein bereits erkun­di­gen), aber fehlt sie, wird die Chan­ce auf eine erfolg­rei­che Selbst­dar­stel­lung ver­schenkt.

Erstel­len einer Unter­neh­mens­prä­sen­ta­ti­on

Die Mög­lich­kei­ten, eine Fir­men­prä­sen­ta­ti­on zu erstel­len, sind viel­fäl­tig: Eine aus­ge­fal­le­ne Power­Point-Prä­sen­ta­ti­on mit diver­sen Gra­fi­ken, pro­fes­sio­nel­len Fotos oder auch mit einem inte­grier­ten Video ist die eine Mög­lich­keit. Aber Vor­sicht bei Reiz­über­flu­tung. Das Publi­kum wird müde, es sinkt die Auf­werk­sam­keit und Unru­he kommt auf. So kann mög­li­cher­wei­se ein Video von den hin­te­ren Zuhö­rern nicht mehr ver­folgt wer­den. Wich­tig ist das pas­sen­de Maß – so viel wie nötig, aber auch so wenig wie mög­lich. Die Unter­neh­mens­prä­sen­ta­ti­on soll­te nicht über­la­den wir­ken.

Eine pro­fes­sio­nel­le Prä­sen­ta­ti­on kann nicht ohne pas­sen­de Mit­tel den gewoll­ten Erfolg erzie­len. So sind die Gege­ben­hei­ten der Räum­lich­kei­ten nicht zu unter­schät­zen: Ange­fan­gen von der Grö­ße des Publi­kums über die even­tu­ell nicht vor­han­de­ne Tech­nik bis hin zur Grö­ße des Power­Point-Chart beein­flus­sen die­se Gege­ben­hei­ten die Qua­li­tät der Prä­sen­ta­ti­on. Pro­fes­sio­nel­les Prä­sen­ta­ti­ons­zu­be­hör kann man z.B. bei Engel­bert Strauss erhal­ten. Dann kommt man nicht in die Ver­le­gen­heit, ein Video nicht abspie­len zu kön­nen, oder das die hin­te­ren Rei­hen auf­grund des zu klei­nen Power­Point-Chart der Prä­sen­ta­ti­on nicht fol­gen kön­nen. Sol­che Män­gel einer Unter­neh­mens­prä­sen­ta­ti­on wir­ken sich nicht posi­tiv auf die Wir­kung beim Publi­kum aus.

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