Visitenkarte

Der Stel­len­wert einer Visi­ten­kar­te

Betritt ein Exis­tenz­grün­der mit sei­ner Fir­ma ein Gebiet, in dem er auf kei­ner­lei Erfah­rung geschwei­ge denn auf Kon­tak­te zurück­grei­fen kann, hängt der Erfolg des Unter­neh­mens größ­ten­teils von dem mög­lichst schnell wach­sen­den Bekannt­heits­grad der Fir­ma ab: Ein gutes Pro­dukt bzw. eine gefrag­te Dienst­leis­tung allein führt nicht zum Erfolg – man muss es auch ver­mark­ten kön­nen.

Geschäfts­kon­tak­te

Wer­den auf Mes­sen ers­te Kon­tak­te mit mög­li­chen Geschäfts­part­nern geknüpft, kommt es für eine erfolg­rei­che Ver­bin­dung dar­auf an, in Erin­ne­rung zu blei­ben. Hier erfüllt die Visi­ten­kar­te immer noch am Bes­ten die­sen Zweck. Gera­de beim Erst­kon­takt tauscht man im Geschäfts­le­ben ger­ne Visi­ten­kar­ten aus. So erhält jeder auf einem klei­nen Stück­chen Papier alle wich­ti­gen Daten auf einen Blick und kann schnell dar­auf zurück­grei­fen. Den glei­chen Nut­zen erfüllt die Visi­ten­kar­te auch in Ver­bin­dung mit poten­ti­el­len Kun­den. Eine Visi­ten­kar­te hat z.B. ein „Stamm­kun­de” unkom­pli­zier­ter zur Hand als eine vor eini­ger Zeit bereits erhal­te­ne Rech­nung. Ist die Visi­ten­kar­te im Rah­men eines Infor­ma­ti­ons­ge­sprächs über­reicht wor­den, bleibt die­se im Fall eines aktu­el­len Bedarfs eher beim Kun­den in Erin­ne­rung, als sich den Namen und/​oder die Tele­fon­num­mer einer Fir­ma umständ­lich auf ande­rem Wege beschaf­fen zu müs­sen.

Visi­ten­kar­te als ers­ter Unter­neh­mens­ein­druck

Die Visi­ten­kar­te ist also ein Aus­hän­ge­schild der Fir­ma. Folg­lich soll­te sie auch dem­entspre­chend ange­fer­tigt und behan­delt wer­den. Abge­sto­ße­ne Ecken, Fle­cken auf der Kar­te oder man­gel­haf­te Qua­li­tät sind im Geschäfts­le­ben nicht zu akzep­tie­ren. Mit einem bil­li­gen Druck wird nach außen hin gezeigt, wie „bil­lig” das Unter­neh­men mit solch einer Visi­ten­kar­te ist. Der Zweck der Visi­ten­kar­te wird so voll­kom­men ver­fehlt und ins Gegen­teil umge­dreht. Im inter­na­tio­na­len Geschäfts­ver­kehr hat die Visi­ten­kar­te zum Teil einen noch höhe­ren Stel­len­wert als in der Bun­des­re­pu­blik: Beson­ders in Japan ist sie sehr hoch ange­se­hen und nach einem fes­ten Ablauf über­ge­ben. Wich­tig ist auch hier die Qua­li­tät und die Sau­ber­keit.

Die Qua­li­tät einer Visi­ten­kar­te

Die Inves­ti­ti­on in eine hoch­wer­ti­ge Visi­ten­kar­te lohnt sich. Der Druck am hei­mi­schen Com­pu­ter kann nicht die glei­che Qua­li­tät auf­wei­sen wie vom Fach­mann erstell­te Pro­duk­te. Im Inter­net las­sen sich eini­ge kom­pe­ten­te Anbie­ter fin­den, deren Kar­ten ein Unter­neh­men durch­aus posi­tiv reprä­sen­tie­ren. Wer z.B. Visi­ten­kar­ten bei via­prin­to bestel­len möch­te, kann zwi­schen Visi­ten­kar­ten mit pas­sen­der UV-Lackie­rung, Klapp-Visi­ten­kar­ten und Farb­kern-Visi­ten­kar­ten wäh­len. Durch die erst­klas­si­ge Qua­li­tät und die anspre­chen­de Hap­tik wird die Wer­tig­keit der zu reprä­sen­tie­ren­den Fir­ma unter­stri­chen. Natür­lich ist es bei einem solch hoch­wer­ti­gen Pro­dukt nicht ange­mes­sen, sie für die Über­ga­be aus einer Hosen­ta­sche – bereits leicht zer­knit­tert – her­vor­zu­ho­len. Ein Etui ist der rich­ti­ge Auf­be­wah­rungs­ort nicht nur für die eige­nen son­dern auch für emp­fan­ge­ne Visi­ten­kar­ten.

Let­zend­lich soll­te jeder dar­auf ach­ten, kei­ne hand­schrift­li­chen Kor­rek­tu­ren auf sei­nen Visi­ten­kar­ten vor­zu­neh­men. So wird das Erschei­nungs­bild zer­stört und die Wer­tig­keit der eige­nen Fir­ma her­ab­ge­setzt. Dage­gen sind mit der Hand ein­ge­füg­te zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen für den Emp­fän­ger z.B. auf der Rück­sei­te einer Visi­ten­kar­te durch­aus mög­lich.

2e0431d29c0b40469eeec1e78602372f - Der Stellenwert einer Visitenkarte