Startup trifft Luft- und Raumfahrt – und was normale Startups daraus lernen können

Die zweite StartUp Night Luft- und Raumfahrt hat am 21. Februar 2017 im Bundeswirtschaftsministerium stattgefunden.

Mit dieser Veranstaltung sollten sich etablierte Unternehmen und junge Startups besser kennenlernen. Nach Meinung der Bundeswirtschaftsministerin Zypries können beide Seiten von der Vernetzung profitieren.

An der StartUp Night haben nicht nur diverse Industrieunternehmen aus der Luft- und Raumfahrt teilgenommen, sondern auch die Europäische Raumfahrt Agentur ESA, der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) und der Digitalverband Bitkom. Aber auch die Förderberatung des Bundes „Forschung und Innovation“ zählte zu den Teilnehmern. Auf der Veranstaltung können Startup Unternehmen sich mit ihren Geschäftsideen bzw. ihren Produkten präsentieren. Dazu war es nicht erforderlich, dass bereits eine Geschäftsverbindung zur Luft- und Raumfahrt besteht. Sowohl junge Firmen mit und ohne direktem Bezug zum Bereich Luft- und Raumfahrt sollten angesprochen werden mit diesem Event. Willkommen war jeder Existenzgründer, der die Chance wahrnehmen wollte, seine Geschäftsideen in Präsentationsrunden, Informationsständen oder im informellen Gespräch zu präsentieren. Es wurden ausdrücklich auch Unternehmen aus anderen Branchen, die ihre Lösungen in der Luft- und Raumfahrt einbringen wollten, angesprochen.


Mit diesem Erfolgsrezept fand bereits während der ersten StartUp Night (am 03.11.2015) eine Vernetzung von jungen und etablierten Unternehmen aus dem Bereich Luft- und Raumfahrt wie auch angrenzenden Branchen statt. Frische, überraschende Ideen und Lösungswege treffen auf etablierte Unternehmen. Mit dieser Vernetzung bieten sich für alle Beteiligten große Chancen. Denn nicht zufällig sind Existenzgründungen die Grundlage für wirtschaftliches Wachstum. Mit der Verwirklichung innovativer Ideen werden Fortschritt, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit gefördert.

Doch eins der größten Hindernisse zu einer erfolgreichen Existenzgründung ist immer noch das fehlende Kapital. Das Fehlen des notwendigen Eigenkapitals lässt viele Existenzgründer vor der Selbständigkeit zurückschrecken. Denn neben einer innovativen Geschäftsidee und eines funktionierenden Businessplans sind bestimmte finanzielle Mittel unverzichtbar: Sei es zur Anschaffung von Maschinen, Material und Rohstoffen oder auch zur Finanzierung eines Unternehmensstandortes. Die wenigsten Existenzgründer können genügend Eigenkapital vorweisen, so dass z.B. ein Kredit aufgenommen werden muss. Da aber jeder traditionelle Bank gewisse Sichheiten bei der Kreditvergabe verlangt, tun diese sich bei Existenzgründern ohne Sicherheiten besonders schwer bei der Kreditzusage. So können Kreditanfragen bei diversen Banken viel Zeit kosten.

Doch in Zeiten des Internets besteht die Möglichkeit einen Online Kredit abzuschließen. Ohne erheblichen Zeitaufwand können umfassende Kreditvergleiche durchgeführt werden. Abhängig von der Kreditsumme und der Laufzeit werden dem Existenzgründer die günstigsten Kredite angeboten, die individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt sind. Damit hat die ermüdende Suche nach einem Kredit schnell ein Ende und der Gründung eines Unternehmens steht nichts mehr im Wege.

Weitere Beiträge zum Thema:
Weitere Beiträge aus der Rubrik: Förderung