Büro

Die Geschäfts­adres­se des Startup-Unternehmens

Zur Ver­wirk­li­chung eines Unter­neh­mens bedarf es ent­we­der eines guten Kapi­tal­pols­ters, das die Rea­li­sie­rung mög­lich macht – oder man beginnt das Dasein eines Selb­stän­di­gen mit genau kal­ku­lier­ten und über­schau­ba­ren Kos­ten. Abhän­gig von der Art der zukünf­ti­gen Fir­ma sind bestimm­te Anschaf­fun­gen unbe­dingt not­wen­dig und ande­re bis zu einem bestimm­ten Grad ver­zicht­bar. Wäh­rend ein pro­du­zie­ren­des Unter­neh­men Mate­ri­al und Maschi­nen benö­tigt, sieht das bei Dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men anders aus. Wer den Sitz sei­nes Unter­neh­mens nicht unter sei­ner pri­va­ten Adres­se füh­ren möch­te und dar­über hin­aus unbe­dingt ein Büro benö­tigt, sieht sich nach preis­güns­ti­gen Geschäfts­räu­men um. Gera­de durch die Coro­na-Pan­de­mie hat sich gezeigt, wie schnell eine Fir­ma in eine finan­zi­el­le Not­la­ge gera­ten kann und bei vie­len Unter­neh­men zu dras­ti­schen Ein­schnit­ten geführt hat. 

Aus die­sem Grund ist es sinn­voll, nach Geschäfts­räu­men zu suchen, die den Anfor­de­run­gen für Klein­un­ter­neh­mer und Selb­stän­di­ge gerecht wer­den und in bestimm­tem Umfang eine gewis­se Fle­xi­bi­li­tät vor­wei­sen. Bei der Suche nach neu­en Geschäfts­räu­men soll­te man nicht unter­schät­zen, wie wich­tig eine reprä­sen­ta­ti­ve Geschäfts­adres­se sein kann. Beson­ders ein jun­ges Start­up-Unter­neh­men kann (noch) nicht auf Refe­ren­zen und gute Leis­tun­gen zurück­grei­fen. Weder eine Fir­men­tra­di­ti­on noch bekann­te Pro­duk­te kön­nen für die Repu­ta­ti­on eines Star­tups sprechen.

Aber es hin­ter­lässt im Geschäfts­le­ben immer noch einen guten Ein­druck, als Sitz des Unter­neh­mens eine reprä­sen­ta­ti­ve Adres­se ange­ben zu kön­nen, die der All­ge­mein­heit bekannt ist und zu einem Orts-Vier­tel mit gutem Ruf gehört. Ins­be­son­de­re ein Start­up-Unter­neh­men ist beim Knüp­fen von Geschäfts­kon­tak­ten auf den soge­nann­ten „ers­ten Ein­druck” ange­wie­sen. So ver­mit­telt die „gute Adres­se” auf dem Geschäfts­brief, bei der Kor­re­spon­denz und auch auf der Visi­ten­kar­te jeden­falls kei­nen nega­ti­ven ers­ten Ein­druck. Auch wenn das her­ge­stell­te Pro­dukt von her­vor­ra­gen­der Qua­li­tät ist oder eine erst­klas­si­ge Dienst­leis­tung ange­bo­ten wird, kann auf­grund eines miss­lun­ge­nen ers­ten Ein­drucks ein mög­li­cher Geschäfts­part­ner absprin­gen. Ob bewusst oder unbe­wusst kön­nen auch heu­te noch For­ma­li­en und Äußer­lich­kei­ten Geschäfts­ent­schei­dun­gen beein­flus­sen. Feh­len dem mög­li­chen Geschäfts­part­ner jeg­li­che Erfah­run­gen mit dem Unter­neh­men, greift er auf ande­re Prü­fungs­mög­lich­kei­ten zurück. So kann sich die Wahl eines reprä­sen­ta­ti­ven Unter­neh­mens­stand­or­tes, wenn nicht sogar posi­tiv, so doch auf kei­nen Fall nega­tiv auf einen mög­li­chen Geschäfts­ab­schluss aus­wir­ken. Eine „gute Adres­se” trägt zumin­dest zur Serio­si­tät einer Fir­ma bei.

Gera­de für klei­ne Start­up-Unter­neh­men ist es wich­tig, sich nicht auch noch an neue lang­fris­ti­ge Ver­trä­ge bin­den zu müs­sen. Häu­fig beab­sich­tigt ein Selb­stän­di­ger, zu Beginn sei­nes Star­tups auf ein Büro- und damit auf Miet­kos­ten zu ver­zich­ten. So bie­ten eini­ge Busi­ness Cen­ter gera­de dafür ein vir­tu­el­les Büro an. Neben der reprä­sen­ta­ti­ven Geschäfts­adres­se wer­den die anfal­len­den Büro­tä­tig­kei­ten als Ser­vice­leis­tun­gen ange­bo­ten. Ganz indi­vi­du­ell auf das jewei­li­ge Unter­neh­men abge­stimmt, wer­den z.b. Tele­fon­dienst oder Geschäfts­kor­re­spon­denz mit­tels des vir­tu­el­len Büros abge­wi­ckelt. Mit gro­ßer Pro­fes­sio­na­li­tät kön­nen sämt­li­che Sekre­ta­ri­ats­ar­bei­ten – nach Abspra­che – in Anspruch genom­men werden.

Dar­über hin­aus kommt einem Start­up gro­ße Fle­xi­bi­li­tät ent­ge­gen, damit für kurz­fris­ti­ge Bespre­chun­gen zusätz­li­che Räum­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung gestellt wer­den kön­nen. Eine Kom­bi­na­ti­on aus vir­tu­el­lem Büro und Prä­senz­bü­ro ermög­licht die­se Nut­zung. So wird für eine kurz­fris­ti­ge Kon­fe­renz neben dem Bespre­chungs­raum auch ein pro­fes­sio­nel­les Chef­bü­ro ange­bo­ten, das für den Emp­fang eines Besuchs nichts offen lässt. Die Lauf­zei­ten der Miet­ver­trä­ge sind indi­vi­du­ell auf die jewei­li­gen Bedürf­nis­se des Star­tups abstimm­bar. Mit der Wei­ter­ent­wick­lung und Ver­grö­ße­rung des Unter­neh­mens las­sen sich die Moda­li­tä­ten zum vir­tu­el­len Büro in Ver­bin­dung mit einem Prä­senz­bü­ro den per­sön­li­chen Anfor­de­run­gen ent­spre­chend anpas­sen. So geht der Unter­neh­mer kein Risi­ko ein, dass ihm unüber­schau­bar erscheint.

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